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Monatliche Wetterrückblicke

Wie war das Wetter noch... Karl-Josef Linden weiß die Antwort! Die ultimativen monatlichen Wetterrückblicke seit Januar 2001, bei www.eifelwetter.de

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Großer Bildbericht

René Pelzer: "Großer Bildbericht über den Herst 2016" 28.9./5.10.2016 Traumhafte Herbstfarben und Lichtstimmungen im Nationalpark Eifel

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Andy Holz: “Sommer 2018 – Dolomiten und Stubaital”

Teil I: Dolomiten

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René Pelzer “Sommer 2018” – Dolomiten und Stubaital

Sommerliche Fotoreise in die Alpen

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René Pelzer auf Gewitterjagd

Junigewitter in 2018 - Blitze über der Nordeifel

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Der Winter 2017/2018 in der Eifelregion

Andy Holz: "Ein paar Impressionen vom Lammersdorfer Wald am 2. Dezember"

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Andy Holz "05. und 06.06.2015- Shelfcloud, Superzelle und Blitzspektakel von Mons bis Koblenz

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René Pelzer: 5.6.2015 Blitzreiche Gewitter mit Shelf- und Wallclouds von Mittelbelgien bis zum Rursee

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Andy Holz & Thomas Wamberg "09.06.2014: Das NRW-Unwetter am Pfingstmontag

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René Pelzer "9.6.2014 Denkwürdige Gewitterlinie mit genialem Abendrot in der Nordeifel"

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Chasing im Sommer 2016

René Pelzer: 23.-24.6.2016 Schwere Nachtgewitter von Nordostbelgien bis in den Niederrhein

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Raffelsbrander Tornado

Andy Holz: "Tornado (bestätigt) über Hürtgenwald-Raffelsbrand am 27.05.2016

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René Pelzer: 27.5.2016 Tornadischer Schauer in der Nordeifel und weitere Gewitter in der Eifelregion

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Mal über den Tellerand schauen – Von der Rur zur Ruhr

René Pelzer: "4./5.12.2016 Ein wunderschöner Winterabend auf den Spuren der Stahlherstellung in Duisburg: Landschaftspark und aktive Stahlwerke"

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Andys Wettervorschau
Herzlich Willkommen zu Andys Wetterschau

Die Wetterschau, die es schon seit rund 10 Jahren auf Eifelwetter gibt. Kurzer Rückblick, sowie einen Ausblick in den Mittelfristbereich. Es ist keine Wetterprognose, sondern nur ein Trend, wo die Richtung mittelfristig hingeht. Verfasst von Andy Holz/www.huertgenwaldwetter.de

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Rückblick auf den November 2018 und Herbst 2018

Der November war aufgrund der eher kälteren zweiten Monatshälfte nur ein gering zu milder Monat mit einer Abweichung von +0,5 K. Aber das Hauptmerkmal des Jahres 2018 setzte sich jedoch fort, weil nur rund 33 % der üblichen Novembermenge fiel und die Sonne Überstunden leistete (+ 50 %). Winterliche Akzente gab es in Form von Schnee nur selten, aber es gab immerhin ein paar Frostnächte, teils bis zu -8 Grad im oberen Rurtal am Morgen des 18. und 19. Novembers. Der wärmste Tag war der 6. November mit bis zu 19,1 Grad in Roetgen-Rott. So setzte sich das zu sonnige, zu trockene und zu warme Bild über den kompletten Herbst 2018 fort. An der Wetterstation in Hürtgenwald-Vossenack fielen 145 l/qm Niederschlag von durchschnittlich 217 l/qm, jedoch hauptsächlich noch zu verdanken mit Tief FREDERIEKE am 22./23. September mit allein 59 l/qm Niederschlag an dem Wochenende. Besonders im Oktober gab es Rekordwärme mit teilweise 6 Sommertagen in Folge von durchschnittlich 26 Grad in der Voreifel. Der Herbst 2018 in unserer Region in Bildern kann man auf meiner Internetseite nachschauen: https://www.huertgenwaldwetter.de/chasing-und-berichte/herbst/328-der-herbst-2018-in-bildern

 

Ausblick bis 2. Advent

Viele Leute wünschen sich mal Winterwetter in der Adventszeit mit knackig-kalten Temperaturen, Schneefälle und das passende Ambiente zu den Weihnachtsmärkten. Aber die erste Dezemberwoche wird alles andere davon, denn wir haben es grundsätzlich mit einer strammen Westwetterlage zu tun. Ausgerechnet in der Advents- und Vorweihnachtszeit, weil diese Wetterlage kaum auftrat im Jahr 2018, daher der viel zu wenige Niederschlag übers Jahr verteilt. So erleben wir einen äußerst unwinterlichen, sehr milden, winigen und vorallem nassen Witterungsabschnitt. Dabei zienen wiederholt Fronten, Regengebiete, Schauer oder Gewitter über unsere Region hinweg und bringen örtlich reichlich Niederschlag mit. Durchaus sind in der kommenden Woche 30 bis 60 l/qm Niederschlag möglich, besonders an den Weststaulagen. Im Leegebiet der Eifel und an der Mosel ist auch entsprechend weniger Niederschlag möglich. Die Temperaturen liegen am ersten Advent und am Montag bei 10 bis 15 Grad, ehe am Dienstag wieder kühlere Luft einfließt mit 5 bis 10 Grad, ehe zu Wochenmitte und Nikolaus der nächste atlantische Ausläufer mit Regen, Wind und über 10 Grad daherkommt. Zum Ende der Woche könnte sogar ein richtiger Herbststurm möglich sein mit viel Regen und Wind, wobei es von mild auf langsam nasskalt heruntergehen könnte. Dann sind am zweiten Advent auch ein paar Schneeflocken im Hohen Venn möglich. 

Mittelfristige Entwicklung bis Dezembermitte

Knackpunkt wird der zweite Advent sein, denn wenn sich hinter des abziehenden Sturmes nordwestlich und nördlich von uns ein Hoch ausbildet. Dabei würde ganz schnell die Polarluft aus Skandinavien zu uns kommen mit winterlichen Temperaturen, Schnee bis ganz runter und teilweise auch Dauerfrost zwischen dem zweiten und dritten Advent. Das ist aber nur ein Szenario, denn auch ein erneutes Aufleben der Tiefdrucktätigkeit zwischen Neufundland-Island und Großbritannien ist genauso möglich und das Hoch würde sich an den Azoren positionieren. Folge wäre die Fortsetzung der Westwetterlage mit nassem, windigem und unwinterlichem Wetter, aber mit der deutlichen Linderung der Trockenheit von 2018. Diese Faktoren sind auch entscheidend für den Fortgang in Richtung Weihnachten, denn wenn die Tiefs deutlich an Durchschlagskraft gewinnen sieht es mau aus mit weißen Weihnachten, aber auch die Hoffnung mit Bildung eines kräftigen Skandinavienhochs mit winterlich kalter Luft im Laufe dieses Dezember stehen genau gegenüber. Derzeit 55:45 für die winterlichere Variante. Daher stehen spannende Zeiten bevor und besonders an der Grenze zwischen hochwinterlich und feucht-mild könnte viel passieren. Daher muss das Ganze abgewartet werden, denn es weiß keiner, wie Weihnachten aussieht. 

Euer Andy

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