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René Pelzer: "Großer Bildbericht über den Herst 2016" 28.9./5.10.2016 Traumhafte Herbstfarben und Lichtstimmungen im Nationalpark Eifel

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Andy Holz: “Sommer 2018 – Dolomiten und Stubaital”

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Herzlich Willkommen zu Andys Wetterschau

Die Wetterschau, die es schon seit rund 10 Jahren auf Eifelwetter gibt. Kurzer Rückblick, sowie einen Ausblick in den Mittelfristbereich. Es ist keine Wetterprognose, sondern nur ein Trend, wo die Richtung mittelfristig hingeht. Verfasst von Andy Holz/www.huertgenwaldwetter.de

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Rückblick auf die ersten beiden Septemberdekaden (1.-21.9.)

Das sommerliche Werk setzte sich auch im September fort, wenn auch mit kleinen Unterbrechungen. Jedoch konnte sich immer wieder aus dem Westen und Südwesten neuer Hochdruck aufbauen und für schöne spätsommerliche Tage sorgen. Oft gab es Sommertage mit mehr als 25 Grad, in der Jülicher Börde und in der Kölner Bucht außergewöhnliche 10 bis 12 Stück an der Zahl. Im hohen Venn bei Mützenich gab es am 18. genau einen Sommertag. Am wärmsten wurde es in der Kölner-Bonner-Bucht mit bis zu 34 Grad, in der Voreifel bei Zülpich und Düren mit 33 Grad, in der Rureifel 29 bis 30 Grad, Vulkaneifel 29 Grad und ganz oben im Venn um die 26 bis 27 Grad, jeweils gemessen am 18. September. Erst am Mittag des 21. Septembers wurde mit der Kaltfront von Tief ELENA die Sommerphase entgültig beendet. Mit Mitteltemperaturen von 15 bis knapp 18 Grad (bis 21.9.) ist der September bisher rund 3 K zu warm. Über Niederschlag braucht man kaum was zu sagen, denn oft gab es nur 20 bis 40 % der üblichen Septembermenge, nur in Trier wurde das Soll erreicht. Die Sonne schien bisher rund 130 bis 150 Stunden und hat ihr Soll schon nahezu erreicht.  

 

Ausblick bis letztes Septemberwochenende

Der Temperaturüberschuss und das Niederschlagsdefizit werden noch bei uns deutlich abgebaut, denn es ist nennenswerter Regen am Sonntag in Sicht und zunehmend kühleres Wetter in der letzten Septemberwoche, besonders die kälteren Nächte. Am Sonntag (23.) nähert sich Tief FREDERIKE und sorgt für teils kräftige Regenfälle, in der Summe durchaus 30 bis 50 l/qm. Dabei führt es nach Süden hin kurz Warmluft (bis 22 Grad), während in der Jülicher Börde oft nur um die 11 Grad erreicht werden. Dabei frischt der Wind stark auf, wobei bei Tiefpassage im Kern kaum Wind erwartet wird, aber an der Westseite wieder deutlich auffrischt und auf NW bis N dreht. Besonders in der Südeifel bei Kaltfrontformierung orkanartige Böen möglich, sowie kräftige Gewitter. Nach raschem Abzug des Tiefs setzt sich aus Westen schnell ein Hoch durch. Der Luftdruck steigt bis Dienstagabend auf 1040 hPa an. Dies hat eine schnelle Wetterberuhigung zu Folge und in der kühlen Luft setzt sich bis einschließlich kommenden Freitag freundliches Wetter durch mit Sonne und Wolken bei tagsüber 10 bis 15 Grad am Montag bis hin zu 15 bis 22 Grad am Donnerstag und Freitag. Nachts wird es frisch mit oft 7 bis 1 Grad und Bodenfrost gibt es nicht nur in Kalterherberg. Dort ist sogar Luftfrost möglich. Daher wird der Temperaturüberschuss alleine wegen den frischen Nächten schnell abgebaut. Das letzte Septemberwochenende wird voraussichtlich wieder etwas unbeständiger und es kann auch immer wieder kurze Schauer geben bei langsam kühleren Werten von deutlich unter 20 Grad.  

Mittelfristige Entwicklung bis Anfang Oktober

Die mittelfristische Entwicklung ist weiterhin unsicher, aber zum Oktoberstart setzt sich kühles Wetter durch und wahrscheinlich wechselhaftes Wetter. Dazu gibt es einzelne Schauer bei mageren 8 bis 13 Grad tagsüber und 5 bis 0 Grad in der Nacht. Insgesamt zeigt der Trend bis zum 8. Oktober zumindest in Richtung Normalwerte und eher ruhigerem Wetter. Je nach Lage des möglichen Hochs stände kühles und trübes Wetter bereit mit Werten um die 9 bis 14 Grad. Aber es ist auch möglich, dass sich Hochdruck nach Osten verlagert und uns aus dem Südwesten den goldenen Oktober bringen könnte. Temperaturen von 20 bis 26 Grad sind demnach nochmal möglich. Aber richtiges Spätsommerwetter wird es dieses Jahr nicht mehr geben und auch erste Schneeschauer, die in der Eifel gerne Anfang Oktober möglich sind, sind ebenso noch unwahrscheinlich. Insgesamt eher der normale Verlauf in den Vollherbst, teils wechselhafter, teils ruhiger mit den zunehmend kräftigeren Tief-, sowie Hochdruckgebiete. 

Euer Andy

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