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Wie war das Wetter noch... Karl-Josef Linden weiß die Antwort! Die ultimativen monatlichen Wetterrückblicke seit Januar 2001, bei www.eifelwetter.de

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Junigewitter in 2018 - Blitze über der Nordeifel

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Andys Wettervorschau
Herzlich Willkommen zu Andys Wetterschau

Die Wetterschau, die es schon seit rund 10 Jahren auf Eifelwetter gibt. Kurzer Rückblick, sowie einen Ausblick in den Mittelfristbereich. Es ist keine Wetterprognose, sondern nur ein Trend, wo die Richtung mittelfristig hingeht. Verfasst von Andy Holz/www.huertgenwaldwetter.de

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Rückblick auf die erste Julidekade

Die erste Julidekade verlief in der Region sommerlich mit reichlich Sonne (oft schon 90 bis 120 Stunden Sonne in den ersten 9 Tagen) und rund 1.5 bis 2 K zu warm. Mit Julimitteltemperaturen liegen am 10. Juli bei 18 Grad in Mützenich, 20.0 Grad in Vossenack und sogar über 21 Grad in der Voreifel. Regen war absolute Mangelware und es fielen erst am 10. Juli die ersten Regentropfen des Julis, wenn oft nur 1 bis 2 l/qm an Niederschlag. Der bisher wärmste Tag des Julis bzw. des Jahres war der 3. Juli mit 26 Grad im hohen Venn, 27 bis 28 Grad in viel Teilen der Eifel, rund 30 bis 31 Grad in der Voreifel und knapp 32 Grad in der Kölner Bucht. Also bisher waren die Temperaturen alles andere als außergewöhnlich, aber das lange Trockene seit der Gewitterphase zum Junibeginn. Hohe Waldbrandgefahr und teilweise frühe Laubverfärbung und Laubfall waren die Folge.  

Ausblick bis kurz nach Monatsmitte

Nach einem kühleren und wolkigen Dienstag (10.) wandert das Tief GISLINDE wieder nach Osten weg und von Nordwesten setzt sich wieder Hochdruckeinfluss durch. So werden wir es noch mit den Resten des Tiefs zu tun haben, die im Laufe des Mittwochs immer mehr herausziehen. Zwischen dem Tief GISLINDE über Meck-Pomm und Hoch FALK bei Irland fließt wieder wärmere Luft zu uns ein aus Skandinavien. Diese Luftmasse wird wieder trockener und die Sonne meldet sich mehr und mehr zurück. So wird es von Donnerstag bis zum kommenden Wochenende (14./15.7.) wieder sommerlich mit oft Sonne, wenigen Wolken und angenehmer Sommerwärme von rund 23 bis 28 Grad, ab Freitag auch 24 bis 30 Grad. So wird die Trockenheit insgesamt weitergehen, weil kaum noch Regen erwartet wird (höchstens ein paar Tropfen am Mittwoch (11.7.). Zum Anfang der Woche (16./17.) wird die Luft aus Süden etwas schwüler, aber der hochsommerliche Eindruck bleibt. Neben viel Sonne kann es ein paar Schauer und Gewitter geben, teils auch kräftiger, teils bleibt es weiter trocken bei 27 bis 32 Grad.  

Mittelfristige Entwicklung für Anfang Juli

Die weitere Entwicklung in das letzte Julidrittel bleibt insgesamt auf eher sommerlichen Kurs, vorallem die Woche noch bis zum 21. Juli mit oft Sonne unter einem neuen Hoch und Temperaturen im Bereich von mehr als 25 Grad, aber die 30 Grad-Marke wird in der Eifel wohl kaum fallen und in den Niederungen sind so mal 31 oder 32 Grad drin, ehe es Ende der Woche (21.) zunehmend schwüler wird und danach auch langsam unbeständiger mit mehr Regengaben. Die Temperaturen gehen dann in Richtung Ende Juli auf Normalwerte zurück, so das der Juli 2018 als insgesamt sommerlicher Monat einzustufen ist, aber kein außergewöhnlicher Monat. Insgesamt ist die Entwicklung Ende Juli sehr unsicher, weil es weiterhin noch Hinweise gibt auf Fortsetzung der dauernden Hochdrucklage mit wenig Niederschlag, viel Sonne, Sommerwärme, aber keine/kaum Hitze. 

Sommerwetterlagen-Spezial

 

1. normales mitteleuropäisches Sommerwetter

Islandtief und Azorenhoch liegen an der “richtigen Stelle”, so wie sich das bei uns im Westwindklima gehört. Wechselhafte kühle Phasen wechseln sich immer wieder mit sommerlich und schönen Phasen ab. Dabei kann ein Azorenhochableger mal ein paar schöne Sommertage sorgen, aber auch Tiefdruckgebiete können immer wieder für längere und wechselhaft-kühle/gemäßigte Phasen sorgen. Im Übergangsbereich kann es starke Gewitter geben, besonders wenn sich eine Kaltfront nähert. Im Schnitt ist es ausgeglichen bei durchschnittlichen Temperaturen. Aber auch je südlicher man wohnt, je beständiger ist die Witterung, was Hochdruck betrifft.

2. Hochdruck und Osteuropatief

Diese Wetterlage ist bei uns recht selten, aber tritt besonders dieses Jahr schon öfters in Erscheinung, seit dem sich die Gesamtwetterlage seit Ende Februar 2018 grundlegend umgestellt hat. Wir würden mit angenehmer Luft versorgt mit oft sonnigem Wetter, teils auch mal Wolkendurchzüge von der Nordsee her. Nach Osten ist es aufgrund des Tiefs oft gewittriger und wechselhafter, kann auch mal nach Westen durchgreifen. Insgesamt aber sommerlich, weil die Westwetterlage fehlt und keine Durchschlagskraft hat. 

3. Omega-Wetterlage

Sehr stabile Hochdruckwetterlage auf mitteleuropäischem Raum und die stabilste Hochdrucklage überhaupt. Die Tiefdruckgebiete müssen ums Hoch herum und die Luftströmung ist wie der griechische Buchtabe “Omega” angeordnet. Dabei setzt sich bei uns tagelang, oft auch wochenlang (nur wenige kleine Unterbrechungen) sonniges Hochsommerwetter durch, die auch solche warmen Sommer ausmachen, wie der Juli 2006 und vorallem der Extremsommer 2003.

4. Hitzephase/Hitzewelle

Diese Wetterlage ist die passende Konstellation für besonders heißes Wetter. Es reicht nicht das Hoch dafür aus, sondern auch ein passenden Gegenspieler, das Hitzetief über Spanien/Frankreich. Zwischen diesen beiden Druckgebilden fließt dann die wärmste Luftmasse zu uns ein und sorgt auch für die heißesten Tage mit teils weit über 30 Grad, teils auch an die 40 Grad (Niederungen). Mit Näherung des Tiefs wird es aber zunehmend schwül und gewitteranfälliger. Aber das Hoch über der Ostsee kann auch tagelang dagegenhalten und für eine Hitzewelle sorgen, die bei 5 aufeinanderfolgenden Tagen gilt mit mehr als 30 Grad. Sonst ist es keine Hitzewelle.

5. Vb-Tief/cut-off

Die gefürchtete Wetterlage im Sommer, das Vb-Tief. Wegen des Hochdruckblocks über Nordwesteuropa wandert das Tief südlich durch und muss übers Mittelmeer ausweichen. Dabei nimmt es reichlich feuchte Mittelmeerluft auf und wandert durch die Hintertür nach Osteuropa. Folge sind dann große Niederschlagsereignisse mit Hochwasser und Überschwemmungen, wie es beim Oderhochwasser 1997 und vorallem das Elbehochwasser 2002 der Fall war. Auch in den Sommer 2007 und 2014 seilte sich oft ein Tief ab (cut-off) und sorgte auch bei uns für lange verregnetes und unsommerliches Wetter Dagegen herrscht ums Hoch (Skandinavien) oft stabiles und schönes Sommerwetter.

 


Euer Andy

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Geändert:  2018-06-24 13:30:51

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